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Donnerstag, 3. Februar 2011

Leuchtturm Westerheversand

Leuchtturm Westerheversand
Leuchtturm Westerheversand

Der Leuchtturm Westerheversand liegt auf einer Warft vor dem Ort Westerhever. Der Leuchtturm ist das bekannteste Wahrzeichen der Halbinsel Eiderstedt in Schleswig-Holstein. Der Turm wurde 1906 auf Westerheversand rund 1.000 Meter vor dem Seedeich auf einer vier Meter hoch aufgeschütteten Warft mit Pfahlgründung (127 dicke, lange Eichenpfähle) und Betonsockel errichtet. Montiert wurde der Turm aus 608 miteinander verschraubten, insgesamt 130 Tonnen schweren gusseisernen Platten, sogenannten Tübbings, auf einem gemauerten Sockel. Die Eisenplatten stammten aus der Isselburger Hütte im Münsterland. Innerhalb des Turmes befinden sich neun Stockwerke. Auf beiden Seiten des Turms wurden Leuchtturmwärterhäuser errichtet. Der Leuchtturm Westerheversand ist ein See-, Quermarken- und Leitfeuer. Die Feuerhöhe beträgt 41 Meter, die Bauwerkshöhe 40 Meter. Die Tragweite des Lichts ist rund 21 Seemeilen (etwa 39 Kilometer). Die indirekte Sichtbarkeit des Lichtscheins beträgt bis über 55 Kilometer. Bei klarer Sicht ist er noch auf Helgoland auszumachen. Seit 2001 kann man ihn auch von innen besichtigen und besteigen, selbst Trauungen sind dort möglich.

Vielen Dank an Monika für diese interessante Ansichtskarte.

Dienstag, 25. Januar 2011

Cherry Blossom - Then-and-Now

Cherry blossom - sakura
Postcrossing JP-46752
Die japanische Kirschblüte (jap. 桜, sakura) ist eines der wichtigsten Symbole der japanischen Kultur. Sie steht für Schönheit, Aufbruch und Vergänglichkeit. Die Zeit der Kirschblüte markiert einen Höhepunkt im japanischen Kalender und den Anfang des Frühlings.
Normalerweise bezieht man sich auf die Blüten des Yoshino-Kirschbaums (Prunus x yedoensis) und anderer in Japan heimischer Kirscharten. Die Kirschblüte ist auch die offizielle Pflanze von Tokio.
Die Kirschblüte beginnt in Japan Mitte oder Ende März in Kyūshū und „wandert“ dann nach Nordosten, bis sie etwa Anfang Mai in Hokkaidō ankommt. Während dieser Zeit wird im Rahmen der Wettervorhersage auch die „Kirschblütenfront“ (桜前線, sakura zensen) angekündigt. Das sonst so einförmig wirkende Japan wird durch ein Meer von Kirschblüten (fast die Hälfte aller Laubbäume in japanischen Städten sind Kirschbäume) in rosa und weiß getaucht und ist plötzlich unwirklich schön.
In den etwa zehn Tagen, in denen die Kirschen in der eigenen Gegend in Blüte stehen, feiern fast alle Bewohner Japans ein Hanami mit Freunden, Kollegen oder Familie in einem Park oder einem anderen dafür ausgezeichneten Ort. O-Bentō und oft reichlich Bier oder Sake sowie eine Unterlage, um auf dem Boden zu sitzen, zählen zu den Utensilien, mit denen man sich bei und unter Kirschbäumen in der Stadt und auf dem Land versammelt. Vor allem unter Kollegen und Studenten ist das abendlich-nächtliche Hanami nach Feierabend beliebt. In manchen Parks werden dafür die nächtlichen Kirschbäume (夜桜, yozakura) angestrahlt.
So wie die Kirschblüte gewissermaßen den warmen Teil des Jahres einläutet, klingt dieser mit dem fallenden Herbstlaub (紅葉, momiji) aus.
Die Kirschblüte ist in Japan ein Symbol für die weibliche Schönheit. Oft liest man auch, dass die Kirschblüte für die Samurai ein Symbol der Vergänglichkeit gewesen sei, in diesem Fall liegt aber eine Verwechslung mit dem Tsubaki (Kamelie) vor.

Cherry blossom in Ninnaji Temple, Omuro Kaikan Kobe, Japan - anno 1906
Cherry Blossom in Ninnaji Temple, Omuro Kaikan Kyoto, Japan - anno 1906

Cherry Blossom in Mount Ali, Taiwan

Montag, 24. Januar 2011

Adolphstrasse in Hamburg

Ansichtskarte Adolphstrasse gestempelt 10.10.1900
Ansichtskarte Adolphstrasse gestempelt 10.10.1900

Die Adolphstraße in Hamburg ist der ehemalige Name der heutigen Herbert-Weichmann-Straße auf der Uhlenhorst im Bezirk Hamburg-Nord. Sie war nach dem früheren Grundbesitzer Adolph Sierich benannt, dem große Teile des Hamburger Stadtteils Winterhudes gehörten. Im Jahre 1986 wurde die Adolphstraße zu Ehren des früheren Hamburger Ersten Bürgermeisters Herbert Weichmann umbenannt in Herbert-Weichmann-Straße. Diese Herbert-Weichmann-Straße ist heute eine Richtungsstraße. In dieser Straße rollt der Verkehr in der Zeit von vier Uhr morgens bis 12 Uhr mittags nur in Richtung City. Während der anderen Zeit rollt der Verkehr dann nur in entgegengesetzter Richtung. Nach Adolph Sierich ist auch die Sierichstraße in Hamburg-Winterhude benannt.

Donnerstag, 20. Januar 2011

Adolph Kolping und sein Gesellenhaus in Düsseldorf

Adolph Kolping und sein Gesellenhaus in Düsseldorf
Adolph Kolping und sein Gesellenhaus in Düsseldorf
Der Gründer der Kolpinghäuser heißt Adolph Kolping. Dieser wurde am 8. Dezember 1813 in Kerpen geboren und verstarb am 4. Dezember 1865 in Köln. Er war auch ein deutscher katholischer Priester.
Im Alter von 18 Jahren arbeitete er in Köln. Er wurde dort von den Lebensbedingungen der meisten Menschen schockiert. Dadurch wurde auch seine Entscheidung, Priester zu werden stark beeinflusst. Zunächst jedoch arbeitete er in Elberfeld (heute Stadtteil von Wuppertal) als Kaplan und Religionslehrer.
Am 10. April 1845 aber wurde er zum Priester in der Kölner Minoritenkirche zum Priester geweiht.
Im Jahr 1847 wurde er der zweite Präsident der Katholischen Gesellen (gegründet im 1846 von Johann Gregor Breuer), die jungen Gesellen religiöse und soziale Unterstützung gegeben hat.
Im Jahr 1849 kehrte er nach Köln als Vikar der Kathedrale zurück und gründete den Kölner Verband der Gesellen. Er vereinigte den bestehenden Verband: "Rheinische Gesellenbund (" Föderation der Gesellen des Rheins Region ") in 1850. Diese Fusion war der Ursprung des heutigen internationalen Kolpingwerkes.
Im Jahre 1854 gründete Kolping die Wochenzeitung "Rheinischen Volksblätter", die schnell zu einem der erfolgreichsten Presseorgane seiner Zeit wurde.
Im Jahre 1862 wurde er zum Rektor der St. Maria Empfängnis Kirche.
Bis zu seinem Tod arbeitete er an dem Bund der Gesellen. 1865 gab es mehr als vierhundert Verbände weltweit.
Am 4. Dezember starb 1865 Kolping. Er ist in der Minoritenkirche in Köln beigesetzt worden.
Als Kolping starb, zählte der Gesellenverein etwa 400 Branchengewerkschaften. Im Jahr 1901 hatten sie eine Zahl von 1086, mit einer Mitgliedschaft von 80.000 Gesellen und 120.000 Arbeitern erreicht. Es gab sie auch in vielen anderen europäischen Ländern.
Am 27. Oktober 1991 wurde er von Papst Johannes Paul II. seliggesprochen. Er gilt als der "Vater aller Lehrlinge". Sein Festtag wird am 10. Dezember gefeiert.
Heute hat das Internationale Kolpingwerk mehr als 275.000 Mitglieder in 2.730 örtlichen Kolpingsfamilien in Deutschland und ist damit der größte soziale Verband im Land. Die Organisation hat in 59 Ländern mehr als 470.000 Mitglieder und ist außerdem in etwa 5.000 Kolpingsfamilien gegliedert dargestellt. Der Sitz dieser Organisation liegt in Köln.
Das Kolpinghaus in der Düsseldorfer Blücherstraße wurde 1909 gebaut und schon ein Jahr später eröffnet. Außerdem gibt es noch in Düsseldorf im "Franz-Schweitzer-Haus" in der Bilker Straße ein Wohnheim. Dort können sich junge Menschen aus der ganzen Welt treffen. Es wird auch das Caritas Zentrum "International" genannt. Im Gesellenhaus an der Bilker Straße findet man auch noch einen großen Saal, wo Veranstaltungen wie die Düsseldorfer Ansichtskartenbörsen stattfinden. Außerdem ist die Katholische Spanische Mission in diesem Haus anzutreffen.

Sonntag, 26. Dezember 2010

RMS Olympic

Erst beim Spitzengebot von 158 Euro endete das Bieterduell um eine alte Ansichtskarte bei einer eBay-Aktion
(Artikel-Nr. 230565135323) am 26. Dezember 2010. Insgesamt gaben 7 verschiedene Bieter 19 Gebote für diese Ansichtskarte ab.

Die RMS Olympic der Reederei White Star Line, ein Schwesterschiff der RMS Titanic, ist das einzige Schiff der nach ihr benannten Olympic-Klasse, das nicht einem Unglück zum Opfer fiel. Vor allem aufgrund ihres Kriegsdienstes erhielt sie später den Spitznamen „Old Reliable“, zu deutsch „alte Zuverlässige“.
Mit dem Bau der Olympic (Baunummer 400) auf der Werft Harland & Wolff Ltd. (Belfast) wurde gut drei Monate vor der Titanic (Baunummer 401: Kiellegung am 31. März 1909) begonnen. Später wurde bei Harland & Wolff noch ein zweites Schwesterschiff, die HMHS Britannic, gebaut (Baunummer 433: Kiellegung am 1. Dezember 1911).
Die Kiellegung fand am 16. Dezember 1908 statt. Am 29. Mai 1911 wurde die Olympic fertiggestellt und am 31. Mai 1911, direkt nach dem Stapellauf der Titanic, der White Star Line übergeben.

Am 14. Juni 1911 startete die Olympic unter dem Kommando von Kapitän Edward John Smith, der später die RMS Titanic kommandierte, zu ihrer Jungfernfahrt von Southampton über Cherbourg und Queenstown nach New York. Bereits im September 1911 hatte sie eine schwere Kollision mit dem britischen Kreuzer HMS Hawke, die eine kostenintensive dreimonatige Reparatur erforderlich machte. Hierdurch verzögerten sich Fertigstellung und Jungfernfahrt der Titanic um drei Wochen.

Die Olympic befand sich auf der Rückreise nach Europa, als sie den Notruf ihres Schwesterschiffs Titanic empfing. Zwar fuhr sie mit ihrer Höchstgeschwindigkeit von 25 Knoten in Richtung Unglücksstelle, doch war sie aufgrund der Entfernung von ca. 500 Seemeilen (bzw. 20 Stunden) außer Reichweite. Nach der Titanic-Katastrophe wurde sie mit zusätzlichen Rettungsbooten, verstärkten Schotten und einer doppelten Außenhaut ausgestattet.

Während des Ersten Weltkrieges diente die Olympic in den Jahren 1914 bis 1918 als Truppentransportschiff.

Freitag, 3. Dezember 2010

Weihnachten 2010 - Deutschland

Weihnachten 2010
Maria mit Jesuskind, Weihnachten 2010, Engelskirchen, Christkindpostfiliale
Die Weihnachtsmarken werden zugunsten der Freien Wohlfahrtspflege herausgegeben.
Empfängerin der Zuschlagserlöse ist die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e.V.
Die Darstellung der Geburt Christi beschränkt sich auf die zentralen Motive: Das Christuskind liegt auf einer Decke in der Futterkrippe, Maria sitzt daneben, Josef steht an ihrer Seite, und im Hintergrund lagern der Ochse und der Esel. Mutter und Kind sind als eine Figur gearbeitet, wodurch bei jeder Aufstellung die Beziehung der beiden zueinander gewahrt bleibt. Das Kind wendet sich mit ausgebreiteten Armen dem Betrachter zu. Die Füße hat es übereinander geschlagen, wodurch bereits das Thema der Kreuzigung anklingt. Die Mutter ist ganz auf das Kind konzentriert, auf dessen Schlafstatt, am Haupt und an den Füßen, ihre Hände ruhen. Mit dieser Gestaltung der Gottesmutter entwickelt der Künstler eine zweifache Aussage: Einerseits kommt ihre mütterliche Fürsorge für das Neugeborene zum Ausdruck, andererseits zeigt sie dem Betrachter den Gottessohn, der für die Menschheit am Kreuz geopfert werden wird.
Postkarten Adventskalender von Tuborg
Adventskalender von Tuborg
Schon im 14. Jahrhundert wurde in einigen römischen Kirchen die Geburt und die Anbetung des Christuskindes mit kleinen Figuren dargestellt. Ab Anfang des 16. Jahrhundert gab es in Italien die ersten eigenständigen Kirchenkrippen. Die oft sehr künstlerischen und wertvollen Figuren und Krippen wurden vor allem "bei Hofe" verwendet, weniger in Kirchen und anfangs nicht beim Volke. Die Möglichkeit, die Krippe zur Vermittlung und Veranschaulichung des christlichen Glaubens zu nutzen, wurde erst viel später erkannt.
Für die Münchner Liebfrauenkirche wurde ca. 1590 eine der frühesten Kirchenkrippen im nordalpinen Bereich gebaut. Um 1900 herum kaufte dann die Münchner Liebfrauenpfarrei bei dem herausragenden bayerischen Krippenkünstler Sebastian Osterrieder (1864-1932) Figuren für eine neue Domkrippe. Dies war die Basis für die Münchner Domkrippe, so wie wir sie heute kennen. Dargestellt sind die Geburt Christi und die Anbetung der Könige.

Christkindpostfiliale in Engelskirchen eröffnet zum 25. Mal

Bereits seit 25 Jahren schreiben Jung und Alt große und kleine Träume auf einen Wunschzettel, den sie dann an die himmlische Adresse schicken.

Wer auch einen Brief vom Christkind erhalten möchte, schreibt an folgende Adresse:
An das Christkind, 51766 Engelskirchen
Ganz wichtig ist, dass die Kinder den Absender deutlich schreiben, denn nur dann kann sich das Christkind auch melden.

Sonntag, 28. November 2010

Góða Ólavsøku - Färöer

Góða Ólavsøku! (Gute Ólavsøka!)
Góða Ólavsøku! (Gute Ólavsøka!)
Zur Zeit der Ólavsøka grüßt der Färinger mit: Góða Ólavsøku! (Gute Ólavsøka!). Viele hissen die färöische Flagge und tragen die färöische Tracht. Es wird getanzt, allerdings zu alten Balladen mit der alten Form des Kettentanzes (Ringtanz) welcher aus dem Mittelalter überliefert wurde und nur hier auf den Färöern noch in der ursprünglichen Art praktiziert wird.

Die offizielle und feierliche Eröffnung des Olavsfestes findet jedes Jahr am 28.Juli um 14.00 Uhr statt. Danach finden in Form einer Regatta Ruderwettkämpfe statt – als Abschluss der Ruder-Saison um die nationale Meisterschaft. Dabei geht es um das Prestige der Orte auf den Färöern, beobachtet von der interessierten Menschenmenge im Tórshavner Hafen. Der 29. Juli ist zugleich der Tag der Parlamentseröffnung. Løgtings genannt, welcher mit einer Prozession zur Tórshavner Domkirche von administrativen und geistlichen Würdenträgern gestaltet wird. Eine Rede zur Lage der Nation mit der Vorausschau auf das kommende Jahr gehört ebenfalls dazu. Für alle Pfarrer des Landes findet an dem Tag im Bischofssitz der jährliche Konvent der evangelisch – lutherisch färöischen Volkskirche statt.

Góða Ólavsøku! (Gute Ólavsøka!)
Viele Touristen sind heute fasziniert von den gepflegten Tradition des Ketten- oder Ringtanzes der Färöern. Speziell die mittelalterlichen Tradition aus dem 13. Jahrhundert sind es, was die Touristen dazu bewegt, ihren Aufenthalt für genau diese Zeit des Olavsfestes zu buchen. – Aktiv teilnehmen und die Traditionen ganz nah erleben, ist das Hauptanliegen der meisten Besucher.
Der Kettentanz ist ein brauchtümlicher Volkstanz, ähnelt dem Reigen, ist heute aus dem übrigen Europa fast vollständig verschwunden.

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